Slideshow der TC Forchheim Open und TONI Open 2016

Für alle, die noch einmal in Erinnerungen an unser Turnier Ende Juni schwelgen möchten und die Fülle der Bilder in der Bildergalerie nicht in Ihre Mittagspausen-Planung bekommen, hat unser Vereinsmitglied Dr. Michael Aschke eine tolle Slideshow mit einer Vorauswahl an Bildern erstellt.

Hier geht’s zur Slideshow (Auflösung über das Einstellungen-Zahnrad modifizierbar): Klick .

Danke Michael, für die tollen Aufnahmen!!

Pressemitteilung des TC Forchheim

TC Forchheim Cup unterstützt DKMS
TENNIS: Registrierung am Freitag und Samstag – Tombola mit tollen Preisen

Das verlängerte Turnierwochenende beim TC Forchheim vom heutigen Donnerstag bis zum Finalsonntag am 26. Juni nutzen die Verantwortlichen des TC Forchheim gemeinsam mit Spielern der SpVgg Jahn Forchheim und der Tennisschule t.i.m. für eine Registrierungsaktion zu Gunsten der Deutschen Knochenmarkspender-Kartei (DKMS).

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Pressemitteilung des TC Forchheim

TC Forchheim Cup erneut mit Melderekord
TENNIS: Damenfinalistinnen des Vorjahres wieder dabei

Turnierleiter Gernot Heinzel hat nach Meldeschluss für die 17. TC Forchheim Open der Herren und die 14. TONI OPEN der Damen am Montagabend feststellen können: „Wir haben 162 Meldungen, obwohl nur 112 Spieler spielen können. Das ist erneut ein Melderekord und zeigt, wie beliebt Forchheim als Austragungsort dieses Turniers ist“.

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Quattro-Mixed Turnier beim TC

Zum sportlichen Ende der Saison und vor allem, um in schöner Atmosphäre bei herrlichen äußeren Bedingungen einen sportlich entspannten Annafestsonntag zu verbringen, trafen sich 32 Spielerinnen und Spieler der SpVgg Jahn und des TC Forchheim auf der Anlage des TC zu einem Vielseitigkeitsturnier.

 

Ausgelost nach dem sogenannten Badmintonmodus gingen die Paarungen in vier Spielrunden á eine Stunde an den Start. Die Aufgabenstellung war ebenso einfach wie anspruchsvoll. Dem Loszufall überlassen war der Startplatz zwischen 1 und 16. Die Positionen 9 bis 16 wussten, daß sie gleich zu Anfang gewinnen mussten, um die obere Hälfte zu erreichen. Die in die obere Hälfte gelosten wußten ebenfalls, daß eine Niederlage im ersten Spiel sie in der unteren Hälfte festnageln würde. Von diesen taktischen Spannungen unberührt gingen alle Spieler entweder auf die vier Tennisplätze oder an die vier weiteren Spielorte, die aufgebaut waren. Neben dem klassischen Tennis-Mixed musste Boule, Wikinger Schach, Mölkky oder Golf gespielt werden. Wenn sich die meisten unter Boule (oder Boccia) und Golf noch etwas vorstellen konnten, so ist Wikingerschach und Mölkky nur denjenigen ein Begriff, die gerne im Freien verrückte Spiele betreiben und dabei vielleicht grillen oder einfach nur gesellig beisammen sind. Die Regeln dieser Holzspiele sind schnell erklärt und die meisten Mitspieler kannten die Spiele bereits von anderen Veranstaltungen. Boule wurde auf den Kieswegen der Anlage und Golf in leicht abgewandelter Form mit Superleichtbällen von der Wiese auf einen Platz gespielt. Das Ziel jeder Spielrunde war, den Gegner mit einem Punkt mehr innerhalb der vorgegebenen Zeit von zwei Mal dreißig Minuten zu schlagen. Ein Sieg verhalf zum Aufstieg in die höhere Tableaugruppe, einen Niederlage bedeutete den Abstieg bis, im schlimmsten Fall, auf den sechzehnten Platz.

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Nach vier Runden und über vier Stunden teils engagiertem und anstrengendem Sport begleitet von viel Gelächter und Freudenschreien konnte die Turnierleitung Sieger und Platzierte beglückwünschen. Im Finale setze sich die Kombination Christiane Grönefeld und Tim Jaeger gegen Caroline Oberg und Tobias Hoch nach zeitweiligem 0:2 Rückstand aus dem Wikingerschach mit 3:2 durch. Platz drei belegten Susanne Sroka und Florian Poesdorf, die sich über eine Nachrücker Wildcard freuten. Als jüngster Spieler im Turnier wurde mit seinen sieben Jahren Bastian Schneider geehrt. Alle anderen freuten sich über den schönen Sonntag und die vielen netten sportlichen Begegnungen, die ihnen der ausgefallene Modus bescherte.

Die Wiederholung am 24. Juli 2016 wurde zum Abschluss gewünscht und auch angekündigt.

Bezirksmeisterschaft gesichert

 

Das sportliche Experiment der Zusammenlegung der Herren 55 von SpVgg Jahn und TC Forchheim ist geglückt. Mit einem Abschlusssieg in Röthenbach/St.W. krönten die Senioren ihre Saison und sicherten sich den Aufstieg in die Landesliga.

Zum Ende der Saison 2014 standen die beiden Mannschaften der Herren 55 der SpVgg Jahn und des TC Forchheim vor der Frage, wie geht es weiter. Die Jahn’ler waren in der Landesliga, die Spieler des TC in der Kreisklasse 1. Da die Personaldecke immer dünner wurde und es beim TC eine Herren 55 II als Reserve gab, wurde entschieden, daß sich die beiden Mannschaften zusammentun, sich in der Bezirksliga einstufen lassen und versuchen, die Landesliga zu erreichen.

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Gleich am ersten Spieltag beim TV 1877 Lauf schien dieser Plan zu zerplatzen. Vier verlorene Einzel, davon drei unglücklich und knapp im Matchtiebreak und zwei verlorene Doppel bescherten einen klassischen Fehlstart in die Saison. Damit war klar, daß es darauf ankommen würde, alle weiteren Spiele zu gewinnen und das zudem noch möglichst klar. Diese Ansage von Mannschaftsführer Hermann Ittner setzen seine Männer im nächsten Spiel gegen FC Ezelsdorf sofort und konsequent um. Das 16:5 sollte den Weg für die weiteren Spiele weisen. Im folgenden Spiel wurde der 1. FC Sachsen mit 14:7 nach Hause geschickt und danach wurde die weite Reise nach Rothenburg ob der Tauber mit einem 16:5 belohnt und den Rothenburger damit der Abstieg beschert. Der Sieg gegen die Sachsen war insofern besonders wichtig, da diese ebenfalls ihr Auftaktspiel verloren hatten, aber auch Ambitionen auf den Aufstieg zeigten. Was folgte waren zwei weitere Siege beim 1. FC Altdorf (21:0) und gegen den TV Büchenbach (13:8), die dritte Mannschaft, die im oberen Teil der Tabelle mitspielte. So war die Ausgangslage auf der Fahrt nach Röthenbach klar definiert. Ein Sieg musste her, dann wäre der Aufstieg keine Frage. Eine Niederlage hätte den Sachsen den ersten Platz beschert, weil die Spielverhältnisse deutlich zu deren Gunsten lagen.

Mit diesem Plan ausgestattet musste Ittner entsetzt sehen, wie die ersten drei Einzel auf einen Zwischenstand von 0:6 zusteuerten. Wolfgang Heim und Bernhard Stroers verloren ihre Einzel und Peter Wolf verletzte sich beim Stand von 6:1, 5:6 und alle dachten schon, er müsste aufgeben. Er konnte aber nach kurzer Behandlungspause weiter spielen und rettete sich in den Matchtiebreak, in dem er sein Spiel schließlich 6:1, 5:7, 14:12 gewann.

Die zweite Runde gestaltete sich dann etwas positiver. Alle drei Einzel gingen an die Forchheimer, so dass nur noch ein Doppel für Tagessieg, Bezirksmeisterschaft und Aufstieg her musste. Diesen Auftrag im Hinterkopf und bei einer gegnerischen Aufstellung, die taktisch die letzte Möglichkeit zu drei Doppelsiegen aufzeigte, konnten die Senioren aus Forchheim alle drei Doppel relativ klar für sich entscheiden.

In der abschließenden, spontanen nächtlichen Feier im Clubheim des TC wurde erfreut festgehalten, daß das Experiment Spielgemeinschaft gelungen ist und sich alle neun Spieler auf die kommende Saison freuen.

Im Bild die siegreiche Mannschaft (v.l.n.r.)

(stehend) Egon Neubauer, Wolfgang Heim (beide Jahn), Peter Grönefeld,
Hermann Ittner, Peter Wolf, Reiner Schumm,
(knieend) Lorenz Kaiser (Jahn), Dieter Burggraf, Bernhard Stroers

Erfolgreicher Saisonabschluss für die Juniorinnen

‚Vamos á la K-1‘!. Mit diesem Schlachtruf reisten die vier jungen Damen zu jedem Spieltag, ob heim oder auswärts, und gaben damit ihrer Verbandsspielsaison von Anfang die Richtung vor.

Der Aufstieg in die Kreisklasse 1 war das erklärte Ziel von Mannschaftsführerin Laura Wittich und ihren Spielerinnen Deborah Irnstorfer, Lea Kraus, Svenja Palla, Zoe Gschossmann und Isabel Irnstorfer. Sechs Spiele mussten absolviert werden und in allen sechs Spielen punktete der TC. Es ging gleich Anfang Mai gut los, als das erste Heimspiel beim 11:3 gegen CaM Nürnberg III die Zuversicht gab, der große Plan könnte aufgehen. Zwei Wochen später wiederholte sich das Erfolgserlebnis daheim gegen den SV Tennenlohe ebenfalls mit 11:3. Ganz wichtig wurde dann das folgende Derby, welches auswärts bei der SpVgg Jahn stattfand und mit 10:4 genauso sicher ausgespielt wurde. Es folgte ein minimaler Einbruch beim Heimspiel gegen den TC Buckenhof. Unerwartet und im Nachhinein unerklärlich entstand ein 7:7 Unentschieden, welches den einzigen Makel in der ansonsten makellosen Saison darstellte. Umso mehr galten aller Anstrengungen den letzten beiden Spielen, die auswärts beim 1. TC Heroldsberg und der TSV Burgfarrnbach mit 10:4, und 12:2 sicher abgespult wurden.

 

Groß war die Freude bei den Damen und ihren k-IMG_9326Betreuern und für das kommende Jahr in der Kreisklasse 1 wird sicher ein neuer Schlachtruf entstehen, denn im Bezirk gibt es bestimmt noch einige Teams, denen man das Fürchten lehren könnte.

Damen 1 ist Kreismeister

Eine Saison nach Maß krönte die erste Damenmannschaft um Mannschaftsführerin Caroline Oberg mit der Kreismeisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksklasse. Am letzten Spieltag und im letzten Doppel wurde der Matchball zum Meisterschaftsball.

Einen Saisonabschluß, den man dramatischer nicht hätte planen können bereiteten die Damen den über den Tag immer zahlreicher werdenden Zuschauern auf der heimischen Anlage des TC Forchheim. Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen die SpVgg Heroldsbach-Thurn wies eine erfolgreiche Bilanz von vier Siegen aus vier Spieltagen aus. Durch den Rückzug der Mannschaft aus Herzogenaurach griffen die Forchheimer erst Ende Mai in die Verbandsspiele ein und mussten gleich zu Anfang gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft des TC RW Erlangen antreten. Dort gelang aber, nach Rückstand in den Einzeln, der dreifache Doppelsieg und es wurden die ersten Siegpunkte geholt, die das Selbstbewusstsein aller Spielerinnen für die Folgetermine steigerten. Diese Sicherheit übertrug sich auf das immer junge Duell gegen den TSV Ebermannstadt, wo es schon nach den Einzeln überraschend klar 10:2 stand und die zwei gewonnen Doppel den komfortablen 16:5 Sieg sicherten. Gegen TC Neunkirchen am Brand stand am Abend sogar 18:3 auf dem Ergebniszettel und beim SB Bayern 07 Nürnberg machte das 14:7 den Abschlusskrimi möglich.

k-IMG_9301Die Ausgangslage des letzten Spieltages bot Platz für alle Varianten. Sollten die Gäste aus Heroldsbach gewinnen, dann hätten alle drei Mannschaften an der Tabellenspitze ein Spiel verloren und es würde auf die Satzbilanz ankommen. Es mussten also so viele Spiele wie möglich gewonnen werden, um diesen Fall wenigstens abzudecken. Zum Entsetzen aller ging der Plan in der ersten Einzelrunde völlig schief, denn alle drei Einzel gingen teilweise im Matchtiebreak verloren. Damit lag auf den anderen drei Spielerinnen schon ein gewisser Druck, dem aber Gina Grenzow und Alina Rehm glücklicherweise standhielten und zwei immens wichtige Spiele holten. Dennoch war damit die Lage für die drei Doppel ganz klar: Es mussten für den Tagessieg alle drei Doppel gewonnen werden. Die taktische Aufstellung, daß jeweils die vorderen drei auf die drei Paarungen verteilt wurden, ging im ersten Doppel (Trapp/Noppenberger) ganz klar auf, was ziemlich bald mit 6:1, 6:0 als gewonnen feststand. Fast synchron zog das zweite Doppel Grenzow/Grönefeld nach und endete 6:0, 6:2. Das dritte Doppel Rehm/Menne entwickelte sich von Anfang als enorm knapp. Schon der erste Satz ging vollkommen ausgeglichen bis zum 6:6 und musste im Tiebreak zur glücklichen Führung für die Forchheimer ausgespielt werden. Im zweiten Satz gelang den Heroldsbachern das notwendige Break zum zwischenzeitlichen Satzausgleich, so dass der Matchtiebreak das Spiel, den Spieltag und die Meisterschaft entscheiden musste. Auch hier merkte man, dass die Nerven nun ziemlich belastet waren. Kein Team konnte sich bis zum 7:7 richtig absetzen. Dann, die Forchheimer hatten sich das 8:7 erkämpft, passierten der Führungsspielerin aus Heroldsbach zwei vermeintlich einfach Fehler und der Jubel der Forchheimerinnen danach ging ins Unermessliche und wurde mit dem abschließenden Sprung in den Vereinspool gekrönt.

Den Erfolg der Siegermannschaft des TC sicherten an den fünf Spieltagen die sieben Spielerinnen Gina Grenzow, Nina Trapp, Alina Rehm, Marie-Theres Noppenberger, Sina Dziumbla, Caroline Oberg, Valentina Menne und Christiane Grönefeld.

Alle sieben freuen sich nun auf das Abenteuer Bezirksklasse in der nächsten Saison.

Clubmeisterschaft und Rangelcup laufen

Die Clubmeisterschaft 2015 – leider wieder einmal nur mit Herrenkonkurrenz – laufen seit einigen Tagen auf Hochtouren.
Schon jetzt sind einige Überraschungen und tolle Spiele auf der Anlage zu sehen gewesen. So konnte zum Beispiel Vorstandsmitglied Dietrich Oberg seinen Mannschaftskollegen Timo Raymann in der Nebenrunde überwinden – Raymann war in den letzten Jahren ein Garant für Siege und mindestens Halbfinalteilnahmen. Währenddessen durfte sich die Nummer 1 der Herren 40, Tobias Unruh, mit der Nummer 3 der 1. Herrenmannschaft, Tobias Hoch, in der Hauptrunde des Turniers messen. Das druckvolle und sichere Spiel des Herren 40 Spielers ließ Hoch keine Chance und zerstörte letztendlich auch die Hoffnung beim Stand von 3:1 für Hoch im zweiten Satz schnell wieder.
Ebenso dramatische Szenen waren zur gleichen Zeit – ebenfalls im Achtelfinale der Hauptrunde – auf Platz 1 der Anlage zwischen Michael Erlwein und Michael Aschke zu beobachten. Nach schnell abgegebenem 1. Satz durch Aschke, drehte dieser auf und zwang Erlwein beim Spielstand von 6:5 im zweiten Satz zur Aufgabe.
Die Spiele sorgen für einen tollen Wettkampfverlauf mit vor allem einem positiven Effekt: Die Verbindung unserer Vereinsmitglieder weiter zu stärken.

Auch im Rangelcup wird dieses Jahr wieder fleißig gespielt. Bis zur Endrunde im September wird sich hier sicher aber noch einiges im Tableau tun.

Weitere Informationen und die Tableaus der Turniere sind hier zu finden.

Toller Tunierabschluss der TC Open und TONI Open 2015

Am Samstag noch musste Matthias Wunner (1. FC Nürnberg – DTB 25) im Halbfinale gegen Dominik Bartels (Braunschweiger THC – DTB 74) beim Stand von 6:3, 1:0 nach einem schweren Wolkenbruch abbrechen, konnte aber am Sonntagmorgen an die Leistung des Vorabends anknüpfen und das Spiel sicher mit 6:3, 6:3 beenden. Vorher hatte er im Viertelfinale den Vorjahresgegner und Sieger im Finale Mattis Wetzel (Oldenburger TeV – DTB 75) mit 7:6, 6:2, bezwungen und damit seine Position in der Setzliste und den Anspruch aufs Finale bestätigt.

Bartels musste einen zähen Kampf gegen Richard Malobicky (MTTC Iphitos München – DTB 341) austragen ehe er sein Achtelfinale am Freitag Abend mit 6:1, 1:6, 7:6 gewann und dann aber Samstag früh gegen Ralph Regus von dessen Aufgabe beim Stand von 4:1 profitieren konnte.

In der unteren Tableauhälfte trafen mit Jorge Aguilar (TC Weiß-Blau Würzburg – DTB 36) und Michael Schmid (TC BW Dresden-Blasewitz – DTB 54) die Nummer zwei und drei der Setzliste im Halbfinale aufeinander. Aguilar hatte zuvor Nils Brinkmann (STG Geroksruhe – DTB 77) mit 6:3, 6:0 dominiert und Schmid hatte etwas mehr Arbeit beim 7:5, 6:3 über Daniel Steinbrenner (Tennisklub Grün-Weiss Mannheim – DTB 140). Im Halbfinale setzte sich Aguilar in einem ausgeglichenen Spiel mit 6:4, 6:2 durch und wartete am Samstagabend bei einem entspannten Schluck Bier auf dem Forchheimer Altstadtfest auf den Sieger des Sonntagsspiels.

Das Herrenfinale zwischen Wunner und Aguilar fand dann bei perfekten äußeren Bedingungen und vor nahezu 300 Zuschauern statt. Aguilar, der mit einer besten Platzierung auf Platz 167 der Weltrangliste beeindrucken kann, aktuell steht er auf Position 320, bereits mehrere Einsätze für das chilenische Daviscupteam absolviert hat und seit acht Jahren für WürzJorgeAguilar2015burg Regionalliga spielt, galt als Favorit, obwohl er in der deutschen Rangliste niedriger eingestuft wird. Von Anfang an gab Aguilar den Ton an, auch wenn Wunner sein erstes Spiel sicher durchbringen konnte. Über 2:1 und 4:2 sicherte sich Aguilar den ersten Satz und es kamen Befürchtungen auf, daß es ein kurzes Match geben könnte. Auch der zweite Satz sah ein schnelles Break von Aguilar und beim Stand von 5:4 hatte der Chilene zwei Matchbälle. Dann gelang Wunner aber ein Break und Aufschlaggewinn, aber es gelang ihm trotz Satzball nicht, den Satz zu gewinnen. Im Tiebreak lag Wunner wieder in Führung musste sich aber letztlich mit 6:2, 7:6 geschlagen geben. Unter begeistertem Applaus versicherte Wunner, dass er unbedingt sein Heimturnier gewinnen will, es also sicher ist, dass er in einem der kommenden Jahre wiederkommt. Aguilar bedankte sich in wohlgesetztem Spanisch für die tolle Atmosphäre und wird sich sicher lange an die gastfreundliche Atmosphäre und die gezuckerten Erdbeeren zum Frühstück in seiner Gastfamilie erinnern.

 

Bei den Damen arbeitete sich Imke Küsgen (TC Moers 08 – DTB 72) mit zwei Siegen ins Finale. Zuerst kam sie auf die ungesetzte Michaela Niedermeier (GW Luitpoldpark München – DTB 160), die sie in einem weiteren, sicheren Spiel mit 6:1, 6:1 besiegen konnte. Im zweiten Spiel stand Romy Kölzer (RTHC Bayer Leverkusen – DTB 61) nach einem starken Auftritt gegen Tatjana Stoll (Turn- und Sportgemeinde Heidelberg 1878 – DTB 85/6:2, 7:5) Küsgen gegenüber. Es entwickelte sich ein starkes Spiel, dessen erster Satz Küsgen mit 6:3, vorne sah. Der zweite Satz war zu Anfang vollkommen ausgeglichen, bis Kölzer bei 2:2 aufgeben musste. Küsgens Gegnerin muss Sonntagmorgen nach Abbruch des Halbfinales nachsitzen. Julia Thiem (GW Luitpoldpark München – DTB 134), Siegerin 2011 in Forchheim, warf nach starker Gegenwehr die Qualifikantin Christina Wolfgruber (TC Eggenfelden) mit 7:6, 6:0 in deren fünftem Turnierspiel aus dem Wettbewerb und traf dann auf Katarina Stresnakova (Rochusclub Düsseldorf – DTB 77). Stresnakova kam im Viertelfinale relativ problemlos über Verena Gantschnig (GW Luitpoldpark München – DTB 144) mit 6:3, 6:4 zum Erfolg. Das Halbfinale gegen Thiem war aber gerade erst bei 1:1 angelangt, als das schwere Gewitter über Forchheim dem ein Ende setzte. Sonntagvormittag legte Stresnakova einen straffen Gang ein und konnte eine zwar tapfer kämpfende aber doch chancenlose Thiem mit 6:3, 6:2 bezwingen.

SiegerehrungDamen2015Das Finale zwischen Küsgen und Stresnakova stand unter dem Vorzeichen, daß beide an ihrem Schlagarm schon seit Tagen laborierten und es die Frage war, welche Spielerin diesen Mangel besser würde verkraften können. Zu Anfang des Spiels sah es aus, als wenn es nicht so schlimm wäre, aber schon Mitte des ersten Satzes konnte man sehen, daß Küsgen bei den Vorhandwinnerschlägen Probleme hatte. Stresnakova liess sich zwar einmal von der Physiotherapeutin mit Eis behandeln, hatte aber keine Schwierigkeiten, den ersten Satz 6:3 zu gewinnen. Hofften die Zuschauer zu Anfang des zweiten Satzes, dass Küsgen ihr Tief würde überwinden können, belehrte sie ein schnelles 0:3 eines besseren. Zwar versuchte Küsgen dann, mit weichem und teilweise taktisch hohem Spiel Vorteile zu erzielen, aber Stresnakova liess sich nicht beirren und holte sich den Titel mit 6:3, 6:1 und zu ihrem heutigen 18. Geburtstag mit 1.200 € Preisgeld das passende Geburtstagsgeschenk. Beide Spielerinnen waren begeistert von Organisation und Gastfreundschaft und dankten in ihren Abschiedsworten auch den sportlich interessierten Zuschauern.

Die vier Turniertage haben laut den Abschlussworten von TC Vorstand Jürgen Langguth den Zusammenhalt im Verein und die Erfahrung des umfangreichen Helferteams gezeigt. Dafür bedankte er sich sehr herzlich und freut sich, zusammen mit Turnierleiter Gernot Heinzel schon auf das Turnierwochenende in 2016.